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Anforderungen an ein neues GTK (Stand Januar 2007)

Der Paritätische fordert auf der Grundlage der Vereinbarung über die Entwicklung einer neuen Finanzierungsstruktur und der Eckpunkte der Freien Wohlfahrtspflege folgende Aspekte bei der Novellierung zur berücksichtigen:

  • Die inhaltliche Weiterentwicklung der Aufgaben und Anforderungen und die entsprechende Ausgestaltung mit auskömmlichen Ressourcen
  • Die Ausgestaltung des Bildungsauftrags in Verbindung mit einer angemessenen Personalausstattung
  • Bedarfsorientierung und Flexibilisierung der Angebotsstrukturen
  • Ergänzende Rahmenbedingungen für Kinder unter 3 Jahren in der institutionellen Erziehung und Qualifizierung der Tagespflege
  • Berücksichtigung der besonderen Belange von behinderten Kindern im Rahmen der integrativen Erziehung
  • Sicherung der Trägervielfalt gem. bundesrechtlich verankertem Wunsch- und Wahlrecht von Eltern und des bürgerschaftlichen Engagements
  • Prüfung einer möglichen Weiterentwicklung des GTK anhand der Zielvorgaben vor der Einführung eines neuen Finanzierungssystems

Bei der Einführung eines neuen Finanzierungssystems ist zu beachten:

  • Keine einseitige Risikobelastung der Träger
  • Spitzabrechnung der Mietkosten aufgrund der landesweit sehr unterschiedlichen Quadratmeter-Preise
  • Forderung nach einem ausdifferenzierten Pauschalsystem, das mit einzelnen Kostenstrukturen hinterlegt ist.


Kitas im Paritätischen
Vielfalt - Wohnortnähe - Mitgestaltung der Eltern - Ehrenamtliches Engagement schafft gesellschaftlichen Mehrwert [Mehr]
Die Eckpunkte im Detail
Im Kompromiss verständigten sich Trägerverbände und Ministerium am 26. Februar 2007 auf Eckpunkte der künftigen Finanzierung der Tageseinrichtungen für Kinder: Die Details.
Interview zum GTK
Landesgeschäftsführer Dr. Jörg Steinhausen (li.) und Fachgruppenleiter Martin Künstler über den Verlauf der Verhandlungen. [Mehr]