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Zur Zukunft von NRW
Zur Zukunft von NRW
"Wie reformiert man Solidarität, Verantwortung und Gerechtigkeit?", so das Thema einer Kampagne der Aktion Grundgesetz. Eine interessante Frage, die wir im Vorfeld der Landtagswahl 2005 mit Blick auf die Zukunft Nordrhein-Westfalens aufgegriffen haben.
Welche Antworten hat unser Ministerpräsident auf diese Frage, welche die Vorsitzenden der NRW-Parteien? Was sagen Kirchen, Gewerkschaften, Sozialverwaltungen oder andere Institutionen wie z. B. die Regionalagentur für Arbeit dazu?
Wir haben bei unseren Partnern im Land um Statements zu diesem Thema gebeten. Statements von denen, die Verantwortung tragen für die Menschen in NRW. Die Antworten können Sie hier nachlesen.
Auch der Tag des PARITÄTISCHEN am 11. Februar 2005 stand ganz im Zeichen der Frage "Wie reformiert man Solidarität, Verantwortung und Gerechtigkeit". Schon bei der Vorbereitung der Veranstaltung gerieten wir darüber stets in Diskussionen.
Statt Antworten gab es neue Fragen: Gibt es überhaupt noch Solidarität in unserer Gesellschaft? Dürfen alle, die es wollen, Verantwortung übernehmen? Und was ist eigentlich Gerechtigkeit? Wenn alle das gleiche haben oder wenn jeder Mensch das hat, was er braucht?
Attac trifft auf die Deutsche Bank, ein Vertreter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf den Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: Moderiert von der Journalistin Cornelia Benninghoven lieferten sich Professor Dr. Johann Eekhoff, Dr. Ulrich Schneider, Professor Dr. Norbert Walter und Martina Wasserloos-Strunk eine kontroverse Diskussion auf dem Podium.
Für die nötige Bodenhaftung sorgten Gesprächsrunden mit Vertreter/-innen aus unseren Mitgliedsorganisationen, die aus der täglichen Praxis der sozialen Arbeit berichteten. Nicht zuletzt am Beispiel Hartz IV wurde so mehr als einmal deutlich, wie weit Theorie und Praxis zum Teil auseinander fallen.
Die Dokumentation der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.
Mich hat der Verlauf der Diskussion in meiner Überzeugung bestärkt: Wir alle können - und müssen - Einfluss darauf nehmen, wie sich das Klima für Solidarität, Verantwortung und Gerechtigkeit immer wieder neu entwickelt.
Als Spitzenverband der Wohlfahrtspflege wollen wir unseren Teil dazu beitragen, für eine aktive Teilnahme an der bevorstehenden Landtagswahl zu werben. Wir tun das von Parteien unabhängig, aber im Interesse der von uns vertretenen Menschen und Organisationen. Wir tun das an Inhalten orientiert, im Interesse eines sozialen Nordrhein-Westfalens.
Cord Wellhausen
Landesvorsitzender des PARITÄTISCHEN NRW
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Attac trifft auf die Deutsche Bank, ein Vertreter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf den Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: Dokumentation des Tag des PARITÄTISCHEN.
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