Das Leben mit Hartz IV und anderen neuen Sozialgesetzen ist komplizierter geworden und die örtlich zuständigen Stellen stecken in ihrer Umsetzung zwischen Beratung, Kontrolle und Kostendruck. Für viele Betroffene führt das zu demütigenden und unsicheren Verhältnisse. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat darum die bundesweite Kampagne "Gegen soziale Kälte" gestartet.
Gefördert von Aktion Grundgesetz, einer Kampagne der Aktion Mensch, tourte ein Info-Mobil durch 15 deutsche Städte, um vor Ort Expertinnen und Experten des Verbandes und seiner Mitgliedsorganisationen für Beratungen zur Verfügung zu stellen. Hilfe bietet auch die Broschüre "Arbeitslosengeld II: Was müssen Sie wissen? Ihre Rechte - Ihre Pflichten", die dank der Förderung am Info-Mobil kostenlos für Betroffene zur Verfügung gestellt werden kann.
"Was bedeutet Hartz IV konkret? Reden Sie mit!" sprechen die von Aktion Grundgesetz geschalteten Anzeigen in den Tageszeitungen die Menschen direkt an und machen auf die Ankunft des Info-Mobils aufmerksam. Denn gleichzeitig soll diese Kampagne auf soziale Missstände und sozialpolitische Fehlentwicklungen aufmerksam machen, die zu einem Klima der Ausgrenzung und sozialen Kälte in Deutschland führen können. Vertreter/-innen aus Politik, Verwaltung und Medien sind eingeladen am Info-Mobil über sozialpolitische Fragen zu diskutieren und von Betroffenen direkt zu erfahren, wie diese persönlich die Einschnitte ins soziale Netz erleben.
Statements der NRW-Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Sozialverwaltungen und vielen weiteren Institutionen zum Thema Wie reformiert man Solidarität, Verantwortung und Gerechtigkeit?
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Attac trifft auf die Deutsche Bank, ein Vertreter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf den Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: Dokumentation der Podiumsdiskussion beimTag des PARITÄTISCHEN.
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